
In einer umfangreichen Einzelausstellung präsentiert die vhs-GALERIE aktuelle Arbeiten der Herner Künstlerin Sophia Kühn. „Zwielicht” beschreibt einen Zustand des Übergangs, in dem das Licht kein klares Erkennen zulässt, Konturen sich auflösen und etwas in Zweifel gerät. Ein Zustand, der sich stets verändert.
Bekannt für großformatige Landschaftsdarstellungen, begibt sich Sophia Kühn mit ihrer Malerei in einen Prozess emotionaler Intensität, bei dem die Leinwand zur Projektionsfläche innerer Zerrissenheit wird. Im Mittelpunkt steht der Atlantik. Nicht als Sehnsucht nach einem fernen Ort, sondern als gelebte Erfahrung von Weite und Schönheit, aber auch von roher Kraft und Gewalt. Ein Ort, der zur Ruhe bringt und gleichzeitig erschüttert. Alles Konkrete tritt zurück zugunsten eines freien Umgangs mit Farbe und Pinselführung. Oft ist es einzig der Horizont, der das Auge zur Ruhe bringt und Meer und Himmel andeutet.
Licht und Dunkelheit treffen aufeinander, Ruhe und Intensität, die Stille des Einzelnen gegenüber der Weite. Die Ausstellung ist in verschiedene Kapitel unterteilt. Obwohl intuitiv gemalt, lassen sich die Werke im Nachhinein den Emotionen zuordnen.
Werk:
Disturbing Feed
140x100x4cm
Acrylmalerei, fluorescent
Solo exhibition:
25.09 – 15.11.2026 VHS Galerie – Herne – Deutschland / Germany
